Hunter, Biver, Fuqua: Light – Science and Magic

Dieses Buch zielt auf Fotografie-Nerds ab und auf solche, die es werden wollen:

Es werden alle in der Fotografie wichtigen Eigenarten des Lichts “beleuchtet”, wie die verschiedenen Einfallwinkel und Reflexionsarten. Anhand diverser Studioaufbauten werden Standardsituationen dargestellt und schrittweise erklärt, wie man sie fotografisch meistert. Ergänzt durch schematische Darstellungen lernt man, Licht zu verstehen und anzuwenden.

Auch wenn die meisten Setups sich im Studio abspielen, so heißt das nicht, daß man das aus diesem Buch gewonnene Wissen nicht auch im freien Feld anwenden kann,  im Gegenteil: Durch die isolierten Bedingungen gelingt es, die physikalischen Grundlagen von Licht so präzise darzustellen, daß der Leser ein ausreichend tiefgreifendes Verständnis mitnimmt, um auch vorgegebene, bedingt kontrollierbare  Lichtsituationen zu meistern.

Das Buch liest sich bei aller Tiefe immer gut verständlich und ist nicht nur für Produkt- und Portraitfotografen von Interesse, sondern für alle, die das zentrale Thema bei der Fotografie besser verstehen wollen. Einziger kleiner Wermutstropfen sind zwei Beispielbilder, die allzu offensichtlich nicht die beschriebene Lichtsituation wiedergeben, sondern durch schnelles Nachhelfen in Photoshop bzw. künstlichem statt (wie beschrieben) Sonnenlicht entstanden sind.

17.10.2010 ✭ Schlagwörter: , Keine Kommentare

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