Dan Brown – The Da Vinci Code

Auch über dieses Buch bin ich im Laden gestolpert und konnte nicht dran vorbeigehen.

Die Geschichte beginnt mit der Leiche des in die Jahre gekommenen Museumsdirektors des Pariser Louvre, die mitten auf dem Museumsboden vor einem Gemälde Leonardo da Vincis aufgefunden wird. Der Körper ist übersät mit rätselhaften Zeichen, die zunächst keinen Sinn ergeben.

Als die Tochter des Toten, Sophie Neveu, eine international anerkannte Kryptologieexpertin, auf den Plan tritt, beginnt diese jedoch schnell zu ahnen, was sich hinter dem Ganzen verbirgt. Zusammen mit Robert Langdon, einem Symbolforscher, begibt sie sich auf Spurensuche, wozu ihnen nicht viel Zeit bleibt, denn Langdon wird bereits als Haupttatverdächtiger von der Polizei gesucht, war er doch just zur Tatzeit mit dem Direktor verabredet. Außerdem sind Neveu und Langdon natürlich nicht die Einzigen, die sich auf die Suche machen…

Hier nimmt eine atemlose Verfolgungsjagd ihren Lauf, mit immer neuen Verdächtigen und vermeintlichen Freunden, die sich als Widersacher entpuppen, da alle gemeinsam einem der größten Geheimnisse der Menschheitsgeschichte auf der Spur sind:
Dem heiligen Gral und der damit verbundenen Geheimgesellschaft, zu dessen innersten Kreisen sich auch der Ermordete zählte.

Die Antwort auf alle Fragen verbirgt sich hinter einer Reihe von Rätseln, die es zu lösen gilt, und von denen die meisten in irgendeiner Weise in Zusammenhang mit da Vinci stehen.

Wenn man dieses Buch liest, dann hat man also nicht nur 600 hochspannende Seiten vor sich (die gesamte Handlung spielt sich innerhalb eines Tages und einer Nacht ab!), sondern lernt nebenher auch einiges über Kunst- und Religionsgeschichte, obskure Religionsgemeinschaften, historische Bauwerke und dergleichen.

Dan Browns gekonnter, intelligenter Erzählstil mit häufigen, unerwarteten Szenewechseln machen “The da Vinci Code” zu einer unterhaltsamen und packenden Lektüre.
Auch wenn ich mich das ein oder andere Mal gefragt habe, wann die Hauptpersonen denn endlich auf die Lösung kommen, bleibt das Buch durchweg über die ganze Länge spannend, so daß man es kaum noch zur Seite legen mag. So nach dem Motto “ach, das eine Kapitel geht auch noch…”

Ich habe “The da Vinci Code” im Originaltitel gelesen und mußte zwar hin und wieder ein Wort nachschlagen, trotzdem liest es sich auch für Nicht-Muttersprachler wie mich sehr angenehm.

Wer Blut geleckt hat und mehr über die Hintergründe erfahren will, dem sei auch “Dan Brown’s Homepage”:http://www.danbrown.com empfohlen. Dort findet man noch eine ganze Menge an Fakten über die im Buch vorkommenden Örtlichkeiten sowie natürlich Empfehlungen zum Weiterlesen ;)

08.01.2006 ✭ Schlagwörter: Keine Kommentare

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