Ausbildung Mediengestalter: done.

Nach zweieinhalbjähriger Ausbildung mit einem Arbeitsplatzwechsel (siehe hier) und schier endlosen Lernstrapazen (nein, ganz so schlimm war es nun auch wieder nicht) ist es endlich geschafft. Seit heute darf ich mich mit folgendem Titel schmücken:

Mediengestalterin für Digital- und Printmedien, Fachrichtung: Mediendesign/Nonprint.

Mit 90 von 100 Punkten bin ich knapp an der Note “sehr gut” vorbeigerauscht, was wohl nicht zuletzt an der versemmelten WISO(Wirtschafts- und Sozialkunde) – Prüfung lag. Daher mein Tip an nachfolgende Generationen: Schreibt was das Zeug hält, schwingt den Kuli als wenn der Teufel hinter euch her wäre, aber bemüht euch um Gottes Willen nicht um ausformulierte Sätze, saubere Schrift und guten Stil. Denn das ist nicht, was gefragt ist (ok, übertreiben sollte man es mit der Sauklaue natürlich auch nicht…)! Nur so bringt ihr alles in der gegebenen Zeit zu Papier.

Ich bin jetzt also hochoffiziell anerkannter Webseiten-Zusammenbauer.

Das bedeutet auch den Start in einem jungen Berufsfeld, wo vieles in Bewegung ist, wo nach wie vor viel mehr oder weniger gesundes Halbwissen kursiert und wo gelernte Fachkräfte und routinierte Autodidakten nicht nur untereinander, sondern auch mit einer Menge Hobbybastlern konkurrieren.

Aber ist das wirklich so?

Meine ehrliche Meinung:
Wenn man die Veränderungen betrachtet, die die Digitalisierung der Arbeitswelt mit sich gebracht hat, und sich dabei vor Augen führt, wie schnell diese Entwickung vonstatten gegangen ist und immer noch geht, mache ich mir keine Sorgen für diejenigen, die wirklich in diesem Beruf zuhause sind. Man muß eben besser sein als die anderen, ein hohes Qualitätsbewußtsein transportieren und sich irgendwie von der Masse abheben :) Trotzdem sollte man sich über ein paar Dinge im Klaren sein:

  • Mediengestalter wird man nicht mal so. Wer sich für diesen Beruf entscheidet, sollte schon wissen, warum.
  • Sich auf erworbenen Kenntnissen ausruhen ist nicht. Wer stehenbleibt, rudert zurück (aber wo ist das heute anders?). In einem Beruf wie diesem wird man nur Erfolg haben, wenn man ständig mit dem aktuellen Stand der Technik mithält und sich außerdem in einigen Bereichen von der Masse abheben kann.
  • Ohne ein grafisches Gespür wird aber selbst der Tech-Freak nicht weit kommen.

Vielleicht werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch einen ausführlicheren Artikel mit einem Titel wie “Erfolgs-Howto für angehende Mediengestalter” posten; bis dahin kann mich natürlich jeder anschreiben, der Fragen zu dieser Ausbildung hat.

14.02.2007 ✭ Schlagwörter: , Keine Kommentare

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