Aufklärung am Zeitungskiosk

Wer in München auf Wohnungssuche ist, der wird früher oder später die Freitagsausgabe der Süddeutschen Zeitung in die Hand nehmen. Und da die SZ ja bekanntlich selbst ein Münchner Erzeugnis ist, kaufen findige Immobiliensuchende das Blatt am liebsten noch am Donnerstagabend auf dem Weg in die U-Bahnstation.

Aus diesem Grund habe auch ich vorhin nochmal die knappe halbe Stunde S-Bahnfahrt vom Vorstadtquartier zum nächsten größeren Kiosk auf mich genommen. Der dort sich entwickelnde Dialog zwischen Verkäufer (ca20J/m) und Kundin sei hiermit für die Nachwelt festgehalten:

[K legt Zeitung auf die Theke]
V: “Sie wissen, daß das schon die Ausgabe von morgen ist?!”
K: “Ja, weiß ich.” [kramt im Münzfach des Geldbeutels]
V: “Die kostet aber 1,90!”
K: “Ja, klar!” :)
V [hält das Süddeutsche Magazin in den Händen, das ihm aus der Zeitung gefallen ist]: “Wollen Sie die *Werbung* behalten?”

(Junge, hast du schon einmal in deinem Leben einen Blick in diese Zeitung geworfen?)
K: “Zeigen Sie mal her… ach, das ist ja das Magazin! Natürlich möchte ich das behalten! Das ist übrigens eine der besten Sachen an der Süddeutschen und liegt jeden Freitag bei… wollen Sie mich eigentlich vom Kauf abhalten…?”
V [etwas kleinlaut]: “Neinnein… und äh… es stehen ja auch ganz viele tolle Sachen in der Süddeutschen drin und so…”

Lieber Zeitungsverkäufer, hiermit an dich ein herzliches Dankeschön. You made my day :-)

Ach so, wo wir’s grade davon haben: Ich lebe und arbeite jetzt in München (und bin auf Wohnungssuche).

29.05.2008 ✭ Schlagwörter: Keine Kommentare

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